Jesaja 45 – Ich gehe vor dir her

 

 Jesaja 45:2 (Hoffnung für alle)
Ich gehe vor dir her und räume dir alle Hindernisse
aus dem Weg. Ich zertrümmere die bronzenen Stadttore
und zerbreche ihre eisernen Riegel.

 

Dieser Vers hat mir diese Woche gerettet. Am Montagmorgen schaute ich standardmäßig bei facebook vorbei und dort prangte ein Foto mit diesem Spruch bei „The Pocket Testament League“ auf der Seite. Der Spruch hat mich getroffen und er ist mir die ganze Woche nachgegangen und ich habe bisher noch nie erlebt, dass ein einziger Vers aus der Bibel meine Woche so nachhaltig verändert hat.

Ich bin ein Mensch, der gerne die Zügel in die Hand nimmt und die Sachen anpackt und regelt und manchmal auch zu unangebrachten Aktivismus neigt. Die ausbleibenden Erfolge und die Fettnäpfe, in denen ich dann gelegentlich lande, behagen mir dann wenig und lösen in mir Unzufriedenheit und ein neues Gedankenkarussell aus. Daraufhin stehen dann die Ersatzfettnäpfe für mich bereit…

Der Spruch hat mich am Montag umgeworfen. Am Montag hat Gott mir gezeigt, dass ich GAR NICHTS machen muss. Dass musste ich mir erstmal auf der Zunge zergehen lassen und lasst euch das auch mal auf der Zunge zergehen. Stellt euch vor, wie Gott vor euch her geht und alle Türen und schier unlösbare Situationen sich dadurch klären können?! Stellt euch vor, es gibt jemanden, der euch so unbändig liebt, dass er alles zu regeln bereit ist und dies auch noch umsetzen kann.

Seit Montag laufe ich in der Gewissheit, dass Gott vor mir herläuft und rufe es mir immer wieder ins Gedächtnis. Was hat sich für mich seitdem verändert?

Ich habe festgestellt, dass ich plötzlich wesentlich entspannter bin. Es ist toll, einfach ICH zu sein dürfen und plötzlich nicht mehr „machen zu müssen“. Ich habe festgestellt, dass ich plötzlich loslassen kann. Loslassen ist eine sehr schwierige Übung für mich und auch jetzt ist es nicht zur Leichtigkeit geworden. Diese Woche habe ich eine neue Gelassenheit in mir entdeckt. Zwischendurch kroch so ab und zu mal das alte Gefühl des „machen müssens“ in mir hoch und dann hab ich mich erneut daran erinnert, dass ich gar nichts muss.

Gott geht vor mir her – es ist ein unglaublicher Gedanke, ein unglaubliches Gefühl und so richtig fassen kann ich es immernoch nicht. Aber es steht da im Jesaja geschrieben und ich darf es für mich in Anspruch nehmen.

Rückblickend erkenne ich, dass es keine Neuigkeit ist. Gott hat mir in der Vergangenheit schon so viele Türen und Wege geöffnet. ER war die ganze Zeit vor mir und erst jetzt nach all dieser Zeit hat er es mir bewusst gemacht. Ich habe immer gedacht, es war das Privileg der Israeliten, dass Gott immer vor ihnen gelaufen ist – Tag und Nacht. Nein, er tut es auch für mich. Unglaublich, oder?

Vater ich danke dir – ich danke dir dass du dich mir diese Woche in diesem Spruch aus Jesaja gezeigt hast. Für diesen Dank finde ich nicht genügend und auch keine passenden Worte und ich wünschte ich wäre ein Psalmschreiber. Danke!

 

Was löst in euch dieser Spruch aus? Was was macht die Vorstellung, dass Gott vor euch her läuft, mit euch?!

 

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