Der Wert der Stille

dieser Beitrag ist heute in mir entstanden und gewachsen und das Thema ist so groß in mir geworden, dass ich diesen Beitrag auch schreiben muss. Manchmal denke ich über Dinge so nach und denke mir, dass ich einen Beitrag schreiben könnte aber irgendwie geht es dann über Tag in mir wieder verloren und ich denke nicht weiter drüber nach.

Gestern Abend habe ich wieder auf der Terrasse gesessen und den Abendhimmel betrachtet und die Stille genossen. Keine Musik, kein Nichts nur das Bellen der Nachbarhunde – also die Stille die hier möglich ist. Diese Stunden sind mir heilig und wichtig, weil sie mir helfen Gott zu finden, der in der Lautstärke des Tages viel zu oft untergeht. Immer häufiger stelle ich fest, dass ich Gott an lauten Orten weder finden noch hören kann. Dann macht sich in mir eine Art Verlorenheit breit.

Stille – ich liebe Stille. In einem Raum zu sein, in welchem nur eine Uhr tickt ist für mich das Höchste was es gibt. Es schenkt mir innere Ruhe und hilft mir zu denken. Auf der Terrasse zu sitzen und nichts zu tun, außer die Sterne und den nachtblauen Himmel anzusehen ist für mich unbezahlbar.

Ich kenne Menschen, die die Stille nicht ertragen können und die immer Geräusche brauchen. Es gibt Freunde, für die ist absolute Stille einfach undenkbar und schier unerträglich. Die Stille erschlägt sie und sie umgeben sich von morgens bis abends mit Geräuschen aus dem Fernseher oder aus dem Radio oder Musik, nur um keine Stille zu haben.

Aber mal ehrlich …. wie oft höre ich in Gesprächen über Gott, dass mein Gegenüber mir mitteilt, dass man Gott nicht hören kann und dass er nie zu ihnen spricht. Ich kann aus Erfahrung versichern, dass Gott spricht. Das Problem ist nur, dass er nicht schreit sondern nur flüstert. Dieses Flüstern allerdings geht in unserem Alltagslärm unter. Zudem flüstert er in unser Herz und wenn wir uns den ganzen Tag mit Geräuschen betäuben, dann ist dieses Flüstern ein nichtwahrnehmbares Geräusch.

Auch Jesus hat die Stille gesucht und ja zu Jesu Zeiten war es sicher viel stiller als heute – keine Autos, keine Radios, keine Handys, keine Computer und nichtmal Uhren die ticken konnten. Dennoch war es ihm manchmal zu laut und er hat sich in die Stille zurückgezogen. Stille ist lebenswichtig, Stille ist eine vergessene Notwendigkeit.

Ich möchte jedem der dies hier liest Mut machen sich neu auf die Stille einzulassen. Wie oft habe ich mutlos hier auf meiner Terrasse gesessen und lange in die Nacht geschaut. Am Ende bin ich dann ermutigt wieder aufgestanden und konnte dann auch ruhig schlafen. Für mich liegt in der Stille viel Frieden und für mich ist es Lebenselixier.

Probiert es aus und macht euch frei vom Lärm. Ich verlinke hier ebenfalls einen Song von Daria König, der dies so wunderbar beschreibt „Alles ist hier so laut“.

Ich wünsche euch eine wundervolle Zeit der Stille – seid gesegnet.

 

 

 

 

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Eine Antwort zu “Der Wert der Stille

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