Alles Zufall oder was?!

Alles Zufall oder was?

 

Als ich heute auf dem Heimweg von der Arbeit war, ereilte mich eine unerwartete Fragestellung. Meine Nichte hatte im Religionsunterricht eine Aufgabe bekommen, welche sie einer ausgewählten Person stellen sollte. Die Fragestellung lautete folgendermaßen:

„Stell dir vor du bist ein reines Zufallsprodukt – in etwa wie eine
Lottozahl die zufällig gezogen wird ODER nun stell dir vor, dass
dich ganz bewusst jemand geschaffen hat und dich wollte.
Was für einen Unterschied macht es für dich, dein Leben auf
die eine oder auf die andere Art und Weise zu betrachten.“

Mein erster Gedanke war „wow“ – welch eine philosophische Frage am Ende eines Arbeitstages. Dies teilte ich auch meiner Nichte mit und versprach ihr auf dem Heimweg darüber nachzudenken. Das Ergebnis hat mich selbst etwas überrascht. Es ist nicht so, dass ich überhaupt an Zufall glauben würde aber diese „was wäre wenn-Frage“ hatte es in sich.

Der Gedanke einfach nur „Zufall“ zu sein oder die Option dessen erfüllte mich mit einer selten gefühlten Trostlosigkeit und einer absoluten Hoffnungslosigkeit. Dieses Gefühl hat auch etwas mit einer gefühlten Leere zu tun, weil die Option „Zufall“ auch gleichbedeutend mit der Nichtexistenz Gottes wäre. Dieses Gefühl hat selbst jetzt noch zwei Stunden später noch eine unerwartete Intensität. Zufall zu sein würde bedeuten, dass alles aber auch alles was wir tun absolut nutzlos wäre und die ungefähre Wichtigkeit des Tagwerks einer Ameise hätte und dass alles, was ich anfassen würde komplett „für die Katz´“ wär. Es würde am Ende gar keine Rolle spielen, ob ich existiere oder nicht. Es wäre gleichbedeutend mit „egal“.

Zum anderen ist es echt toll zu wissen – und ich besitze diese Gewissheit tief in mir – dass ich gewollt bin. Dies war vom allerersten Augenblick an der Fall. Gott hat sich bereits um mich Gedanken gemacht noch bevor irgendwer auf dieser Erde eine Ahnung von meiner zukünftigen Existenz hatte. ER wusste bereits jedes kleinste Detail und kannte jedes einzelne Haar auf meinem Kopf. ER hat mich geschaffen und kennt jeden kleinen Schritt von mir. Ja er geht sogar noch weiter, da er mich so gut kennt und auch meine Schritte und Entscheidungen kennt, hat er schon Umwege mit eingeplant, welche ich durch mein eigenes Tun in meinem Leben erzeugen würde. Es gibt jemanden, der alles – auch die Details – im Blick hat und sich um mich sorgt.

Dieses Wissen lässt mich ruhig werden, diese Gewissheit schenkt mir Ruhe und Frieden und hilft mir durchzuhalten in Momenten wo alles auf dem Kopf zu stehen und wo nichts einen Sinn zu ergeben scheint. Dies ist eins der größten Geschenke in dieser Gottesbeziehung. Er hat alles in der Hand und ist IMMER an meiner Seite.

Rückblickend durfte ich schon oft dankbar feststellen, dass viele kleine Zwischenschritte – auch teilweis schmerzhafter Art – plötzlich in der Gesamtheit betrachtet ein komplettes Bild ergaben und am Ende das Puzzle auf wundervolle Weise vervollständigten. Rückblickend darf ich dann auch erkennen, dass diese stürmischen Lebensmomente mich nicht umgeworfen haben, sondern ich gestärkt aus diesen Situationen herausgehen durfte.

Diese Fragestellung von heute – komplett unerwartet und meinerseits keinesfalls geplant – lässt mich  diesen Tag umso dankbarer beenden.

Ich bin ein Kind Gottes! Womit ich dieses Geschenk und die damit verbundenen Privilegien verdient habe, das habe ich mich schon so oft gefragt. Verdient habe ich es mir nicht und Gottes Liebe kann man sich nicht verdienen. Ich habe dieses „Womit habe ich dies verdient“ Gott schon so oft gefragt und jedesmal ebenso prompt die Antwort erhalten: „Weil du mein Kind bist“.

Danke dir Vater! Danke, dass du mich erdacht und geschaffen hast
und ich kein Produkt des Zufalls bin. Danke!

Mit diesem Blogbeitrag möchte ich jeden einladen, das Geschenk der Kindschaft Gottes anzunehmen. Dieses Geschenk ist keine Last, ist keine Bürde und auch nicht mit Einschränkungen und Zwängen verbunden. Dieses Geschenk macht uns auf unvergleichliche Art und Weise frei, auch wenn dies für viele auf dem ersten Blick nicht erkennbar ist. Traut euch – euer Vater wartet bereits!

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Eine Antwort zu “Alles Zufall oder was?!

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