Ein Fingerzeig Gottes

Himmelsbogen - Fingerzeig 2

 

Wer meinen Blog gelesen hat weiß, dass ich am Anfang des Jahres das Problem hatte von meinem Nestrand festgehalten zu werden und von der Angst meine Flügel zu benutzen. Vielleicht hat sich der eine oder andere von euch so seine Gedanken gemacht, was es mit diesem Blogbeitrag von mir auf sich hatte und wie es weiterging.

Ich wohne jetzt seit 16 Jahren hier in meiner Stadt und bin zwischendurch innerhalb der Stadt einmal umgezogen. Alles in allem fühle ich mich wohl hier und mit mir und dennoch spüre ich seit Anfang des Jahres sehr stark den Ruf von draußen. Aktuell fühle ich mich wie ein Seefahrer, der am Strand sitzt und von der Weite des Meeres träumt und von der Welt hinter dem Horizont. In mir ist die Sehnsucht groß geworden meine Flügel zu spannen und etwas Neues auszuprobieren. Jedoch hatte ich bisher Ängste die mich am Nestrand festhielten – Angst vor der Ungewissheit, Angst vor dem Neuen, Angst vor mir selber und Angst vor der eigenen Courage.

Mein Nesthocker-Dasein hat sich im April dann in Luft aufgelöst. Ich kann nicht genau sagen, wie es passiert ist. Ich habe urplötzlich die Zuversicht in mir gefunden, dass alles gut wird und mein Loslassen nicht in der Bruchlandung endet.

***

Es war Freitag, der 13. Juli 2012, als ich zum ersten Mal nach 16 Jahren wieder meinen Fuß auf Mallorca setzte – es war für mich ein Reiseziel an dem ich eigentlich gar nicht sein wollte. Ich hätte niemals im Leben geglaubt, dass sich dies später als mein irdisches Paradies, mein Sehnsuchtsziel herausstellen würde. Seit 2012 hat Gott an mir gearbeitet und mir einen Platz gezeigt, wo mein Herz sich zuhause fühlt. Jedesmal wenn ich da war – und es waren seitdem mehr als 10 Mal – spürte ich, dass mein Herz dort anders schlägt, dass ich zur Ruhe komme und dass ich Gott dort so nah wie nirgendwo anders spüre. Es ist sehr speziell und mittlerweile fühle ich, dass er mich dort an diesem Platz haben will. Den größeren Plan dahinter kenne ich noch nicht.

***

Dieses Jahr spanne ich meine Flügel und werde diese auch benutzen… der Beschluss steht. „Ich werde nach Mallorca gehen“.

Ich weiß dass ich mich auf Gottes Zusagen verlassen kann, ich weiß dass er niemals seine Zusagen zurückzieht oder sein Wort ändert – sein Ja ist und bleibt ein Ja.

Ich habe angefangen Vorbereitungen zu treffen und im im Zuge meiner Vorbereitungen durfte ich auch erleben, dass mir Gott Türen verschlossen hat, welche ich als offen geglaubt habe. Dieses Türen-schließen passierte zweifach sehr unvermutet und ungeplant und gerade auf diesen geschlossenen Türen basierte mein kompletter Plan.

Vom Herzen weiß ich, dass dies zum Guten dient und dennoch kommen dadurch Ängste und Zweifel in mir hoch. Aus dem menschlichen Betrachtungswinkel habe ich alle meine Möglichkeiten ausgereizt. Jetzt liegt meine komplette Hoffnung auf Gott. Er richtet es oder er richtet es nicht – das Zeitfenster ist äußerst knapp gespannt und manche würden behaupten alles sei hoffnungslos. Zu meinen bereits erlebten Wundern benötige ich noch weitere Wunder….

Seit Tagen bitte ich Gott um ein Zeichen und seit Tagen bete ich im Kreis um die ganzen offenen Angelegenheiten.

Heute habe ich mich dabei ertappt, wie ich mir in meinem Kopf „meinen Ismael“ erschaffen wollte – meinen Plan B. Die Suche nach dem „Plan B“ läuft bei mir schon seit Tagen auf Hochtouren. Aber bisher brachte ich meinen Plan B nicht mit Ismael in Verbindung. Als ich heute so vor meinem Laptop saß und mir die offenen Optionen so ansah, kam mir ganz unvermittelt der Gedanke „Das wird ein Ismael“ und jetzt einige Zeit später weiß ich dass dieser Gedanke ein Fingerzeig Gottes war.

Als Resultat dieses Gedankens habe ich sofort alle offenen Fenster meines Browsers geschlossen und meinen Plan B „ad acta“ gelegt.

Es bleibt weiter spannend, da ich jetzt keinen Plan B oder C mehr habe. Mein einziger Plan heißt jetzt GOTT. Und ich bin Gott sehr dankbar für den heutigen Fingerzeig. Dieser Fingerzeig war bitternotwendig und er hat mich wieder frei gemacht.

In diesem Zusammenhang fallen mir folgende beiden Bibelstellen ein:

 

Jesaja 43 11-13 (Gute Nachricht):

Ich allein bin Gott, ich, der Herr;
außer mir gibt es keinen Retter!
Ich habe angekündigt, dass ich euch
retten will, und ihr alle habt
es gehört. Ihr sollt bezeugen können,
dass ich wahrhaftig Gott bin.
Ich habe euch schon früher gerettet
und das werde ich auch in Zukunft tun.
Ich bleibe derselbe. Keine Macht der
Welt kann mir etwas aus der Hand reißen.
Was ich tun will, kann niemand verhindern.

und

und Sprüche 3:5 (Schlachter)

Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen
und verlass dich nicht auf deinen Verstand

 

WIR HABEN EINEN GOTT DER WUNDER TUT….
Danke Vater dass du uns von Zeit zu Zeit immer wieder daran erinnerst. Amen!

 

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2 Antworten zu “Ein Fingerzeig Gottes

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